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TVP-Vorstand beim STB Workshop

| TVP 

Der TV Plochingen ist der größte Verein unserer Stadt und bietet seinen Mitgliedern ein breit gefächertes Angebot. Verbunden mit der großen Mitgliederzahl und den vielen Abteilungen ist dies natürlich ein enormer Arbeitsaufwand, vor allem für die ehrenamtliche Vorstandschaft. Seit vielen Jahren können einige Vorstandsposten nicht besetzt werden, da die Bereitschaft zu ehrenamtlicher Vereinsarbeit immer weiter abnimmt.

Leider wird der Verein vermehrt nur noch als Dienstleister angesehen, dessen Leistungen durch den Mitgliedsbeitrag gekauft und konsumiert wird. Allerdings ist dies nicht Prinzip und Funktionsweise eines Vereins und kann auf Dauer nicht funktionieren. Die Anforderungen und Aufgaben der Ehrenamtlichen wachsen ständig, während die Anzahl der Mitarbeitern ständig abnimmt.

Daher sind die Vorstände des TVP schon lange auf der Suche nach neuen Mitstreitern für größere und kleinere Aufgabenfelder. Leider sind Zusagen hier deutlich mehr Ausnahme als Regel. Wichtige und notwendige Positionen wie beispielsweise die des Kassiers sind unbesetzt, weitere Posten werden in naher Zukunft folgen. Im schlimmsten Fall steht der größte Plochinger Verein dann führungslos und handlungsunfähig da, was das für die Konsumenten (Mitglieder) bedeutet, will sich vermutlich keiner ausmalen.

Um sich bei der schwierigen Aufgabe der Zukunftsgestaltung professionell unterstützen zu lassen, reiste nun am letzten Oktoberwochenende nahezu der komplette TVP-Vorstand nach Albstadt, um in der dortigen Sportschule einen zweitägigen Vereinsworkshop des Schwäbischen Turnerbundes (STB) zu absolvieren. Mit dabei waren erfreulicherweise auch die Abteilungsleiter der großen Abteilungen Handball, Leichtathletik, Schwimmen und Tennis.

Natürlich hatten die engagierten Mitarbeiterinnen des STB keine Rezepte für Vereinswunderheilungen in der Schublade und auch die heilsbringende eierlegende Wollmilchsau wurde auf der Alb nicht gesichtet. Aber es waren zwei Tage des regen gemeinsamen Austauschs und Ideenfindens, die hoffentlich Früchte tragen werden. Seitens des STB gab es viele Denkanstöße und Anregungen, die es nun im Nachgang aufzuarbeiten gilt. Letztlich funktionieren aber auch die besten Ideen und Konzepte nur, wenn auch ausreichend Personal zur Verfügung steht.

So passt abschließend das abgewandelte Kennedy-Zitat mal wieder ganz gut:
"Frage nicht, was dein Verein für dich tun kann - frage, was du für deinen Verein tun kannst!"

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